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5 Argumente, damit deine Freund*innen wählen gehen

Eine Gruppe junger Menschen verwenden ihr Smartphone

5 Argumente, damit deine Freund*innen wählen gehen

Sicherlich hörst du oft, wie wichtig wählen ist. Denn die Öffentlichkeit betont es regelmäßig. Vielleicht kennst du aber trotzdem jemanden in deinem Freundeskreis, der oder die sich mit politischen Wahlen schwer tut. Wir teilen 5 Argumente mit dir, damit du deine Freund*innen oder Familie leichter zur nächsten Wahl motivieren kannst!

1. Wählen ist ein Privileg

In unserer modernen Demokratie wählen zu gehen ist keine Selbstverständlichkeit. Auch heute gibt es Länder, in denen politische Aktivist*innen noch immer für das Recht auf Partizipation kämpfen und unter dem politischen System leiden. Vielleicht hast du Freund*innen, Familie oder Bekannte aus Ländern wie Syrien, Iran oder China, die von fehlender politischer Mitsprache berichten? 

👉 Teile deren Erfahrungen mit deinen Mitmenschen. Denn dass Bürger*innen in Deutschland nicht mehr für freie Meinung und Mitsprache kämpfen müssen, andernorts Menschen dafür aber unterdrückt oder verhaftet werden, regt bisherige Nichtwähler*innen vielleicht zum Nachdenken an. 

2. Protestwählen ist keine Alternative

Am Wahltag zuhause zu bleiben oder eine ungültige Abgabe des Stimmzettels kann verlockend wirken. Es hilft aber niemandem und hat kaum einen realen Effekt. Es ist natürlich verständlich, wenn deine Bekannten von keiner Partei oder keiner Kandidat*in 100% überzeugt sind. Oder gar unzufrieden mit der allgemeinen Politik sind. 

👉 Erkläre den Protestwähler*innen in deinem Umfeld, dass sie mit einer sogenannten Protestwahl im Grunde Parteien oder Kandidierende unterstützen, die womöglich ganz der eigenen Meinung widersprechen. Wer einen echten Impact auf das politische System haben möchte, kann sich politisch engagieren oder eben – wählen gehen.

VOTO Kampagne: "Für alle, die sich in Wahlkabinen dumm wie Brot fühlen."

3. Jede Stimme zählt

Sieht man sich die bloßen Zahlen an, kommen deine Freund*innen vielleicht zu dem Schluss: „Meine Stimme bringt eh nichts.“. Rein statistisch ist diese Aussage natürlich nicht falsch. Denn eine einzelne Stimme einer individuellen Person macht kaum einen Unterschied in der großen Wahlmasse. 

👉 Versuche deinen Mitmenschen zu vermitteln, dass es bei einer Wahl um viel mehr geht, als nur die Gewinnchancen einer Partei oder einer Kandidat*in. Es geht um die demokratische Idee. Denn Wählen bedeutet auch, politische Ereignisse zu verfolgen und sich aktiv für die eigene Meinung einzusetzen. Unsere Demokratie braucht Beteiligung – also lade dein Umfeld dazu ein, aktiv teilzunehmen. 

4. Für andere wählen

Eine Wahl gibt Bürger*innen das Recht, die Politik mitzubestimmen. Doch dein Umfeld ist zufrieden mit dem Alltag und der Ausgang einer Wahl erscheint irrelevant für das eigene Leben? 

👉 Dann erkläre, dass es viele Mitmenschen deutlich schwerer haben. Dein Umfeld kann die Zukunft der Gesamtgesellschaft bei der Wahl steuern und für schlechter gestellte Menschen mitwählen. Außerdem geht es bei Wahlen nicht nur darum, die Zukunft zu verändern, sondern man kann mit der eigenen Stimme auch zum Erhalt des Status Quo beitragen.

Wählen ab 16: Eine gute Idee?

5. Jede*r hat eine Meinung

Du hörst oft Aussagen wie „ … mir ist Politik sowieso egal“ oder „ … die Parteien sind eh alle gleich … “? Dann hilft es, gemeinsam genauer hinzuschauen. Denn alle Kandidierende und Parteien unterscheiden sich – selbst innerhalb der Parteien haben Politiker*innen verschiedene Meinungen. Jeder Mensch und seine Meinung sind einzigartig. 

👉 Versuche gemeinsam mit deinen Freund*innen oder deiner Familie Übereinstimmungen mit bestimmten Parteien oder Kandidierenden zu identifizieren. Dabei können verschiedene Online-Formate wie zum Beispiel digitale Wahlhilfen helfen. 

Der ultimative Tipp, um zur Wahl zu motivieren

Wie bei vielen Dingen, gilt auch beim Wählen gehen: Gemeinsam macht es mehr Spaß.

👉 Geh am Wahltag gemeinsam mit deinen Freund*innen oder deiner Familie zum Wahllokal und verbinde die Wahl mit einem Besuch im Lieblingscafé oder einem Spaziergang. So wird Wählen gehen von einer Pflichtveranstaltung zu einem Ausflug. 

Das ganze geht natürlich auch bei der Briefwahl: Triff dich mit deinen Freund*innen und füllt eure Unterlagen aus. Danach könnt ihr gemeinsam die Briefwahlunterlagen zur Post oder dem Wahlamt bringen.

Sich gemeinsam über Politik zu informieren, darüber auszutauschen und die Wahl zusammen zu beobachten, motiviert nicht nur deine Mitmenschen, sich zu beteiligen, sondern macht auch noch Spaß!

P.S. Vergiss bei deiner Überzeugungsarbeit bitte nicht, dass es in unserer Demokratie Platz für unterschiedliche Meinungen gibt. Unterstütze deine Mitmenschen dabei, eine eigene Entscheidung zu treffen, statt ihnen deine Meinung aufzudrängen. Auch Online-Wahlhilfen wie Wahl-O-Mat, VoteSwiper und VOTO dienen nur der Orientierung und sind keine Wahlempfehlung!

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